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Die
Leser des Aquaristik-Fachmagazins kennen
Hans-Georg KRAMER seit vielen Jahren
als Autor mannigfacher Artikel, insbesondere
über Aquarienpflanzen (ihm
gehört die Rubrik Flora Aquatica), aber
auch über schwierige technische Fragen der
Aquarienbeleuchtung und des Pflegemanagements.
Betrachtet man seine Publikationen
genau, so wird rasch klar,
dass zwei Haupteigenschaften auf dem
aquaristischen Hobbygebiet maßgebend für
sein Handeln und Schreiben sind:
ästhetisches Feingefühl und naturwissenschaftliche
Detailkenntnis.
Letzteres erwarb
sich KRAMER autodidaktisch und
erreichte auf einigen speziellen Gebieten hohe
Meisterschaft.
Nun siedeln Harmonien nicht nur bei den
sich im leichten Wasserstrom wiegenden Aquarienpflanzen
in den wunderschön eingerichteten
Unterwassergärten der
KRAMERschen Wohnung im kleinen Städtchen
Wedel, sondern auch in dem,
was Hans-Georg KRAMER seit vielen Jahren
professionell betreibt, nämlich zauberhafte
Alte Musik. Er spielt eine Viola
da Gamba (italienischen Instrumenten der
Spätrenaissance nachempfunden), ein
Instrumemt, das neben dem Cembalo
jene Klänge erzeugt, von denen Kompositionen
aus der Zeit etwa zwischen 1500
und 1700 charakterisiert sind.
Die Musik der Renaissance und des Barock
war nie allerorten zu hören, da sie elitären
Kreisen vorbehalten blieb, sie ist es
auch bis heute nicht. In den Jahrhunderten überdeckten
progressivere musikalische Richtungen
mit pathetischeren, oft
schlichtweg lauteren und deshalb vielleicht auch
weiterhin vernehmbaren Instrumenten die
alten Kompositionen.
Doch wie es so ist mit alter Literatur, alten Gemälden,
alten Weinen und alten Rezepten,
sie verlieren nicht ihren Wert, mitunter
steigt er sogar beträchtlich. Und
so gibt es auch heute eine kleine, elitäre
und sehr lebendige Szene für jene Musik,
die Hans-Georg KRAMER mit dem
von ihm gegründeten und geleiteten MaraisConsort
pflegt, in vielen Konzerten und
auf etlichen Tonträgern spielt.
Das
MaraisConsort bereiste ganz Europa und
trat bei Festivals von Kopenhagen bis
Venedig auf, natürlich auch in Deutschland.
Spielstätten sind nicht in erster Linie
große Konzertsäle oder riesige Hallen,
sondern dem Charakter der Musik entsprechend
kleine Barocksäle in Schlössern,
historische Kirchen, winzige Theater
(z.B. das berühmte alte Ekhof- Theater
im Gothaer Schloss Friedenstein). Da
wird schon selektiert bei der Auswahl,
denn es soll beim anspruchsvollen Publikum
ein sehr guter Gesamteindruck bleiben,
Einklang von Musik und
Raum. Immerhin spielen die Musiker des
MaraisConsorts völlig ohne Verstärkungstechnik,
also
unplugged. |
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Hans-Georg
Kramer vor seinem Wasserpflanzenaquarium
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Buchcover von "Pflanzenaquaristik á la
Kramer", ISBN 978-3-89745-190-2,
überall im Handel und hier im Shop erhältlich!
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